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das etwas andere märchen ...

na es geht doch ...  (das etwas andere märchen ...) Verfasst: Freitag, den 26. September 2008 13:41

wenn man noch Zeit übrig hat ...

 

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so kanns gehen ...  (das etwas andere märchen ...) Verfasst: Freitag, den 19. September 2008 09:12

Schneewittchen


Die ganze Story fing damit an, dass Whitys schwerreicher Alter es nicht ohne Weib aushalten konnte und sone geile Alte in die Bude brachte. Das war ne unheimliche Chaotin, nur Schminke und Klamotten in der Birne. Und wenn sie ein anderes Weib sah, was dufter als sie selbst aussah, dann wurde sie rattendoll.

Die Whity sah wahnsinnig scharf aus, deswegen wollte die Alte sie um die Ecke bringen. Selber hatte se aber Schiss, deswegen kaufte sie nen Typ. Der strich dann die Dollars ein, liess Whity aber laufen. Die - clever wie se is - setzte sich dann zu 7 Mackern ab, die irgendwo im Wald sone Art Kommune aufgemacht hatten. Als sie da einlief, waren die gerade aber auf Achse. Whity musste sich wohl unbedingt was zu beissen zwischen die Malmer schieben und einen kippen, und dann hatse sich hingehauen, weil sie knallmüde war. Als die Jungs nach Hause kamen, waren die ziemlich von den Socken und liessen so Sprüche los wie : Wer hat von meiner Pizza gemampft. Wer hat von meinem Kalterersee geschlurft. Wer hat an meinem Haschpfeiflein genuckelt ? Dann sahn sie die Whity in der Poofe liegen und haben erstmal mit den Ohren geschlackert. Aber dann blickten sie echt voll durch und beschlossen, dass sie bleiben konnte.

Die beknackte Alte muss irgendwie geschnallt haben, dass Whity noch lebt und will sie jetzt selber über den Jordan bringen. Erst macht se auf "Fliegende Boutique" und dreht ihr nen Gürtel an, zurrt den dann so säuisch zu, dass der Whity die Puste wegbleibt und se hinknallt. Aber die Jungs kriegen sie wieder hin. Beim nächsten Mal geht die Alte als sone Art Avon-Beraterin und steckt der Whity einen vergifteten Haarkamm in die Minipli. Den machen die Jungs locker wieder raus. Aber beim dritten Stoss muss die Whity dran glauben. Da kommt die beknackte Ziege als Bäuerin mit ungespritzten Äpfeln. Aber alles Mache: reine Arsenbomben waren das! Weil se gerade auf nem alternativen Trip ist, beisst Whity gleich voll rein und geht hopps.

Die Jungs schnallen total ab, aber auf sone bürgerliche Buddelei stehen die überhaupt nich, deshalb stellen se se in nem Glaskasten in den Wald und verpissen sich. Der Witz ist: die Leiche vergammelt überhaupt nicht, weil sie nicht ordentlich tot ist, und muss noch richtig knackig ausgesehen haben.

Jedenfalls kam dann ein Spross aus ner ganz noblen Family vorbei, fand die Leiche baumstark und schleppte sie sofort zu sich nach Hause ab. Unterwegs kam er ins Stolpern, dabei hustet die Leiche den Apfelmatsch wieder raus und wachte auf. Sie war auch sofort wieder topfit und riss sich den Macker gleich unter den Nagel. Und die beknackte Alte haut der Schlag oder sowas aus den Latschen, als sie spannt, dass Whity wieder durch die Gegend stiefelt und dazu noch ne irre Schnappe gemacht hat.

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rotkäppi 2  (das etwas andere märchen ...) Verfasst: Donnerstag, den 07. August 2008 07:16

 

Rotkäppchen und das Klavier

Es war einmal ein allerliebstes, niedliches Mädchen, das hatte eine Mutter, die war gut und hatte das kleine Kind so lieb. Sie schenkte ihm auch immer dies und das und hat ihm auch ein feines Käppchen aus rotem Kunststoff geschenkt, das stand ihm so hübsch. Es hatte auch so frische rote Wangen und wollte nichts anderes mehr tragen als das rote Käppchen, und darum hieß es bei jederman nur das ‘Rotkäppchen’. Das Rotkäppchen und seine Mutter wohnten im neunten Stock der ‘Wufu Mansion’ in der Nähe von Shimending, Taipei.
Eines Tages fühlte sich die Mutter nicht wohl. Da nahm sie das Rotkäppchen beiseite und sprach zu ihm: "Liebes Rotkäppchen, ich fühle mich nicht wohl heute. Nimm diese Plastiktüte, geh’ zum Apotheker und kaufe eine Flasche Ginseng-Schnaps. Aber hüte dich wohl! Weiche nicht vom Weg ab! In der Stadt ist es gefährlich, und es gibt darin viele schlechte Leute!"
Aber das Rotkäppchen lachte nur. Es ging fröh-lichen Schritts in die Stadt hinein. Wie staunte es, als es das Gewimmel auf den Straßen sah. Von allen Ecken lärmte und schrie es und stank auch nach den verschie-densten Sachen. Nachdem das Rotkäppchen die Flasche Ginseng-Schnaps gekauft hatte, bummelte es noch etwas hin und her und schaute sich verschiedene Schaufenster an. Wie es so völlig arglos in ein Geschäft spazierte, näherte sich plötzlich aus der Ecke ein großes, böses, schwarzes Klavier. Das klappte den Deckel auf und grinste hämisch mit seinen weißen und schwarzen Zähnen (offensichtlich hatte es sich lange nicht die Zähne geputzt). Doch das gute Kind kannte noch keine Klaviere und hatte keine Furcht.
"Wo soll es denn hingehen, so in aller Frühe, mein liebes Rotkäppchen?" fragte das Klavier.
"Zur Mutter, die sich nicht wohl fühlt!" antwortete Rotkäppchen. "Und schau – da ist ja auch eine Plastiktüte. Du willst ihr wohl ‘was bringen?"
"Sicherlich, ich habe eine Flasche Ginseng-Schnaps. Davon wird sie wieder stark werden."
"Sage mir doch noch, mein liebes charmantes Rotkäppchen, wo wohnt denn Deine Mutter? Ich möchte sie doch wohl einmal besuchen."
"Ach, gar nicht weit von hier. Gleich um die Ecke, im neunten Stock der ‘Wufu Mansion’!" plauderte das naive Kind. "Aber was sind denn dies noch alles für Sachen im Geschäft hier?"
"Dies", sagte das Klavier, "ist ein Klavierstuhl. Darauf müssen die kleinen Kinder viele Stunden, Tage, ja sogar Jahre sitzen und Klavier üben. Und das dort ist ein Metronom. Da müssen die Kinder immer schön artig im Takt spielen und dürfen keine eigene Phantasie entwickeln."
"Ach wie schrecklich!" rief das Rotkäppchen. "Das müssen aber arme Kinder sein!"
"Das kann man wohl sagen", grinste das Klavier mit seinem breiten Haifischmaul. "Aber du mußt mich jetzt entschuldigen, denn ich habe noch eine Verabredung!" Das böse, schwarze Klavier verabschiedete sich plötz-lich, und während das Rotkäppchen noch herumspazierte, rollte das Klavier auf dem schnellsten Wege zur "Wufu Mansion", bestach den Portier, fuhr mit dem Aufzug zum neunten Stock und klingelte an der Tür. Die Mutter jedoch lag krank im Bett, konnte nicht aufstehen und rief: "Wer ist draußen?"
"Das Rotkäppchen!" rief das Klavier mit verstellter Stimme. "Ich bringe eine Flasche Ginseng-Schnaps!"
"Der Schlüssel ist unter der Matte!" rief die Mutter, und das Klavier nahm sofort den Schlüssel, öffnete die Tür, rollte ins Apartment und verschlang die arme Mutter mit Haut und Haaren. Dann zog es die Kleider der Mutter an, legte sich in ihr Bett und zog die Decke über sich.
Nach einer Weile kam das Rotkäppchen – es war verwundert, alles so offen zu finden, da doch sonst die Mutter immer die Türe zusperrte. Es war ihm plötzlich ganz unheimlich zu Mute, und eine beklemmende Angst befiel es.
Wie nun das Rotkäppchen an das Bett trat, da lag die kranke Mutter, war völlig eingehüllt in eine Decke, und war nur wenig von ihr zu sehen, und das Wenige sah gar schrecklich aus. "Ach Mutter, was hast du für goldene Füße!" – "Daß Du mehr Pedal üben mußt!" war die Antwort.
"Ach Mutter, was hast Du für einen breiten Mund!" – "Daß Du mehr Tonleitern üben mußt!"
"Oh Mutter, was hast du so viele weiße und schwarze Zähne!" – "Daß du mehr Czerny Etüden üben mußt!"
Und damit sprang das Klavier grimmig aus dem Bett, stellte sich mitten ins Wohnzimmer, und das arme Rotkäppchen mußte sich sofort davorsetzen und mit Beyer Übungen anfangen. Danach kamen Czerny Etüden, Cramer und Clementi, auch viele Tonleitern, Dreiklänge und Kadenzen. Das arme Kind mußte viele Stunden vor dem bösen, schwarzen Klavier hocken, und wenn die anderen Kinder draußen spielten, so mußte es drinnen bei geschlossenen Vorhängen in den verschiedensten Taktarten dem Klavier die Zähne putzen. Und während das Rotkäppchen übte, konnte es aus dem Bauch des Klaviers die jammernde Stimme der Mutter hören. Die lebte nämlich noch (das Klavier war so hungrig gewesen, daß es nicht einmal gekaut und die arme Mutter ganz verschluckt hatte). Sieben Jahre lang sollte nun das Kind fleißig üben. Erst dann versprach das Klavier, die Mutter wieder auszuspucken. Und während das Kind seinen Czerny übte, hörte es immerfort die Mutter drinnen jammern: "Ach Rotkäppchen, so spiel doch schneller, schneller, schneller! Und kannst du nicht eine schwierigere Etüde spielen?"
Auch ein Klavierlehrer kam bald. Der jammerte zu-sammen mit der Mutter im Duett: "Schneller, schneller, schneller!" Das Rotkäppchen verlor bald seine roten Wangen. Es wurde immer blasser und mußte eine Brille tragen. Auch mußte es eine Uniform mit einer Nummer darauf anziehen und die Haare unter dem roten Käppchen wurden ihm so kurz geschoren, daß es gar nicht mehr niedlich aussah. Dann mußte es noch an vielen Wettbewerben und Prüfungen teilnehmen.
Eines Tages, als das Rotkäppchen schon alle Hoffnung aufgegeben hatte und bekümmert übte, kam plötzlich ein berühmter amerikanischer Klavierlehrer vorbei. Der hörte das Rotkäppchen üben und rief voll Entzücken: "My god! What a wonderful prodigy! Never did I hear Czerny that fast!" Er lud das Rotkäppchen sofort nach Amerika ein. Es bekam ein ‘I-20’ und konnte an der Juilliard School in New York studieren. Auch kaufte es sich Kontaktlinsen, schminkte sich die Wangen rot und trug eine Dauerwelle, so daß es fast noch niedlicher ausschaute als einst. Später heiratete es einen Mediziner, und beide leben heute glücklich und zufrieden in Los Angeles.
Die Mutter aber wurde vom Klavier wieder ausgespuckt. Sie reiste sofort ihrer Tochter hinterher und verbringt jetzt einen angenehmen Lebensabend in Kalifornien. Und da sie niemals sterben werden, so leben sie für immer.

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rotkäppi  (das etwas andere märchen ...) Verfasst: Freitag, den 01. August 2008 08:55

- Rotkäppchen auf Türkisch -

 

War mal klein Tuss, die hatt imma so bescheuert rot Mützen auf Kopf, krass uncool, nich von Nike oder so, weis du? Und ein Tag, sie will ihr scheissdreckn Oma besuche, und mach lso korrekt Fresskorb, mit Kuchen und Flasch Wein, und geht durch Wald. In Wald wohnt krass gefährlich Tier, nen Wolf oder wie die Scheise heis. Und klar, weil sie voll scheise in Kopf und blöd und so, sie trifft konkret Wolf. "Ey , Aldde, was geht? Wohin konkret mit krasse Korb?" "Isch geh zu Oma Ayshe." "Normal. Wo wohnt?" "Isch hab kein Peil. Aber nicht weit. Wohnt konkret Hütten". "Kenn isch. Gehs du links, nächste Kreuzung rechts, dann mach scheissdreckn Augen auf .. und du siehst, isch schwör." "Normal. Is korrekt." Aber Wolf hat natürlich krass gelogen, weis du, weil er die klein Tuss fressen will oder so. Er geht Haus, killt Ayshe-Oma, legt sich Bett und packt sich voll krass uncool Mützen von Oma auf Kopf, isch schwöre, das sieht so scheise aus. Rotkapp kommt irgendwann spät, klopft. "Ey, Ayshe- Oma, voll krass, hab isch nich gefunden die Scheis-Hütte, isch schwöre. So ein scheise. Voll krass Wolf hat gesagt,gehst du so und so, weis du, aber scheise, nicht korrekt. Bin konkret kaput, brauch erst mal Pepsi und Döner, has du?" "Nein." "Ey, bis du scheise oder was? Nix Döner in Haus? Guck runta". Rotkapp is voll krass bös und guckt zu Oma Ayshe. "Wieso has du jetzt Haare in Fresse? Hast du nich Haarentferner oder wie die scheise heis? Siehs krass uncool aus, weis du?" "Isch find nich". "Ey, Aldde, doch. Is uncool. Und die Augen, was geht ? Sin krass gross, nimms du jetzt scheissndreck Drogen oder was?" "Isch schwör, nein." Rotkapp dreht um und schmeisst sich korrekt Kuchen in Gesicht. Bös Wolf steht auf, und will zu Rottkapp, fressen und so. Plötzlich geht Tür auf, krass Mann mit Kalaschnikow AK 47 kommt rein und schießt Oma Ayshe. "Ey, was geht, bist du krass oder was? Was schiesst du Ayshe -Oma?" Is nich Ayshe Oma, mach mal scheissdreckn Augen auf, blöde Tuss, ist korrekt Wolf, hab dich gerettet oder was." "Normal, oder was? Is nich Ayshe Oma, hast Recht, is krass. Wills Du Döner Essen mit mir? Kenn gute Kebap, nich weit, viele Flaisch, nixe Zwiebel, alle Sose, is korrekt?" "Krassn cool korrekt. Lass gehen." Und Rotkapp lebt immer noch oder so.

 

meine Gedanken :

 

[ © Anke Maggauer-Kirsche ]

die Menschen ähneln sich

auf so sehr unähnliche Weise

 

euch allen einen tollen Freitag    {#}

lg Archi

 

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